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Die Mobile Jugendarbeit des Jugendamtes ist ein Angebot der Jugendhilfe in der Ahlener Innenstadt. Das Angebot richtet sich an junge Menschen ab 14 Jahren, die andere Angebote der Jugendarbeit nicht, oder nur unzureichend nutzen und durch Ausgrenzungs- bzw. Benachteiligungserfahrungen geprägt sind.

Ausgangssituation:
Die Ahlener Innenstadt ist ein zentraler Treffpunkt für die verschiendensten Jugendgruppen. Sie treffen sich auf der Straße, zum Einen weil sie keine anderen Treffpunkte finden, zum anderen, weil sie sich auch in der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Häufig zeichnen sich diese Jugendlichen durch Perspektivlosigkeit und Orientierungslosigkeit aus. Sie sind mit ihren persönlichen Lebenssituation unzufrieden und sehen für sich auch keine positiven Lebensziele oder positiven Vorbilder. Die Mehrzahl verfügt nur über sehr geringe bzw. keine Schulabschlüsse. Sie leben daher im „Hier und Jetzt“. Sie suchen in der Gruppe Halt und Orientierung oder wenigstens ein bisschen Spaß und Anerkennung.

Arbeitsansätze:
Ausgangspunkt für die Arbeit der Mobilen Jugendarbeit im Bezirk Innenstadt ist die Kontaktaufnahme zu den Cliquen auf der Straße an deren Treffpunkten sowie der Vertrauensaufbau. Weiterhin versucht die Mobile Jugendarbeit Jugendliche in ihren Persönlichkeiten zu stabilisieren, um ein weiteres Abgleiten zu verhindern. Hierbei stehen Beratung, Begleitung und Betreuung im Vordergrund. Im Bereich der Innenstadt von Ahlen bestehen unsere Zielgruppen überwiegend aus Jugendlichen (13-25 Jahren), vorwiegend aus Migrantenfamilien verschiedener Nationen. Neben der aufsuchenden Arbeit auf der Straße,  sowie Projektarbeit führt die Mobile Jugendarbeit regelmäßig erlebnis- und freizeitpädagogische Angebote durch. Im Vordergrund stehen hierbei die Stärkung des Selbstbewusstseins, sowie die Förderung der Sozialkompetenz. Die Jugendlichen planen, gestalten, und führen die Angebote gern gemeinschaftlich und selbstständig mit durch.

Tätigkeiten und Handlungsfelder:

• Kontaktaufnahme, Vertrauensaufbau und Arbeit mit jungen Menschen auf  der Straße und sonstigen informellen Treffpunkten

• direkte Beratung vor Ort, Information über andere Hilfsangebote und ggf. Begleitung zu Hilfeeinrichtungen

• Unterstützung bei der Stabilisierung der Lebenssituation

• Jugendberufshilfe: Begleitung der Jugendlichen zur Agentur für  Arbeit, Kontaktaufnahme und Begleitung zu Ausbildungsbetrieben und Trägern von Bildungsmaßnahmen, Vorbereitung auf Einstellungstests und Bewerbungsgespräche, Unterstützung  bei Bewerbungsschreiben 

• Kooperationen und Absprachen im Rahmen der Einzelfallhilfe und des Informationsaustausches mit anderen Trägern, Einrichtungen und Schulen

• Einzelfallhilfe, Gruppen- und Cliquenarbeit 

• Elternarbeit

• Planung und Durchführung von bedarfsgerechten Freizeitangeboten (z.B. „Indoor“ – Fußball und Basketball) und erlebnispädagogischen Maßnahmen

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